09.10.2017

Im Gespräch mit Industriemeister Hardy Krüger

 

Der frischgebackene
Industriemeister Hardy Krüger

Hardy Krüger ist Maschinenführer bei einer großen Berliner Zeitungsdruckerei und hat vor Kurzem die berufsbegleitende Fortbildung zum Industriemeister Print bei der TLA absolviert. Im Interview verrät er, wie man Online-Studium und privaten Alltag miteinander vereinbart, und hat Tipps für alle parat, die auch planen, sich beruflich weiterzubilden.


TLA: Wie sind Sie auf das Online-Studium zum Medienfachwirt bei der TLA aufmerksam geworden?

 

Hardy Krüger: Beim Stöbern durch das Internet. Ich suchte nach einem für mich geeigneten Lehrgang - Vollzeit, Abendschule oder eben Online-Studium.

 

TLA: Was hat Ihnen am Kurs besonders gut gefallen bzw. wovon haben Sie am meisten profitiert?

 

Hardy Krüger: Am meisten profitiert habe ich persönlich von der freien Zeiteinteilung, da dies doch einen gewissen Druck genommen hat. Ich hatte nicht den Stress, zum Beispiel zwei- bis dreimal wöchentlich abends noch in eine Schule zu müssen. Besonders gut gefallen hat mir die zeitliche Gliederung des gesamten Kurses. Es war ein strammes Programm, aber human und nie langweilig. Außerdem konnte man in jedem Modul immer wieder Erfolgserlebnisse feiern, beispielswiese durch Erreichen der bestimmten Anzahl von Credits, welche dann zum Erhalt eines Zertifikats führten. Das waren für mich immer schöne Etappenziele.

 

TLA: Wie sind Sie mit dem Online-Lernen klargekommen? Und fühlten Sie sich von den Fachdozentinnen und Fachdozenten gut betreut?

 

Hardy Krüger: Es wurde mir vorher gesagt und ich kann's nur bestätigen: Das A und O beim Online-Lernen ist ein gehöriges Maß an Selbstdisziplin. Sich immer wieder selbst in den Hintern treten zu können, ist ungeheuer hilfreich bei einem Online-Studium. Die Fachtutoren haben online wie auch live bei den Präsenzseminaren einen guten Job gemacht. Natürlich kann nicht jeder jedem alles recht machen, aber im Großen und Ganzen waren sie bei Fragen oder Problemen immer schnell erreichbar und halfen, wo sie nur konnten. Hervorheben möchte ich hier einmal Peter Krahé und Marco Naber! Diese beiden haben eine Engelsgeduld und der Spaß blieb trotzdem nie auf der Strecke. Vielen Dank!

 

TLA: Haben Sie durch den Abschluss der Aufstiegsfortbildung beruflich schon neue Ziele erreicht? Welche Position haben Sie jetzt in Ihrem Unternehmen inne?

 

Hardy Krüger: Ich persönlich habe mir durch den Abschluss beruflich noch keine neuen Ziele gesetzt, da ich mit meiner jetzigen Position im Unternehmen sehr zufrieden bin und mir der Job nach wie vor Spaß macht. Aktuell bin ich Maschinenführer in einer großen Zeitungsdruckerei in Berlin und im Moment hauptsächlich für die Wartung und Instandhaltung der Rotationsmaschinen zuständig.

 

TLA: Können Sie uns etwas über Ihre berufliche Laufbahn erzählen? Und was hat Sie dazu bewogen, die Aufstiegsfortbildung zum Industriemeister Print zu absolvieren?

 

Hardy Krüger: Ich habe eine dreijährige Lehre zum Drucker mit der Fachrichtung Rollenoffset absolviert und wurde nach meinem Abschluss übernommen. Ich bin dem Unternehmen treu geblieben und arbeite immer noch bei meinem damaligen Ausbildungsbetrieb. Vor einiger Zeit bin ich zum Maschinenführer befördert worden. Aber mein Berufsbild hat sich in den letzten Jahren nur wenig verändert.

 

Ich habe mich dazu entschieden, die Aufstiegsfortbildung zum Industriemeister Print zu absolvieren, weil die Zeitungs- und Zeitschriftenbranche in den letzten Jahren etwas kränkelt und die Auflagen fallen. Ich wollte meinen Marktwert mit einer Zusatzqualifikation erhöhen. Außerdem wollte ich mir selbst noch mal beweisen, dass man trotz Arbeit, Familie und sämtlicher persönlicher Nebengeräusche, die täglich auf einen einprasseln, für sich selbst etwas Großes erreichen kann.

 

TLA: Haben Sie Tipps oder Ratschläge für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger im Medienbereich und Beschäftigte, die planen eine Fortbildung zum Fachwirt zu absolvieren?

 

Hardy Krüger: Die einzigen Tipps, die mir einfallen sind: Eine Fortbildung ist niemals out und Selbstdisziplin ist das A und O. Manchmal ist es auch gut, nicht zu lange zu überlegen und die Dinge einfach anzupacken. Denn in jedem Fall lernt man etwas dazu. Vorher sollte man sich aber selbst die Fragen "WAS will ich machen? Welche Art Abschluss passt zu mir?" und "WIE will ich es machen - online, Vollzeit oder berufsbegleitend?" beantworten, dann ist man schon ein ganzes Stück weiter.

 

TLA: Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für Ihre weitere persönliche und berufliche Laufbahn!

 

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